Ein häufiges Phänomen der anfangenden kalten Jahreszeiten sind Ohrenschmerzen, doch woran liegt das eigentlich? Dafür gibt es mehrere Gründe!
Da unser Ohr nicht durch Fettschichten oder Muskelgruppen geschützt ist kommt es dabei schnell zu lokalen Auskühlungen, wodurch die Durchblutung schlechter, somit auch das Immunsystem geschwächt ist und sich dort leichter Keime und Viren niederlassen können.
Ein ständiger Luftzug reizt hierbei oft die dünne Haut wodurch Mikrorisse entstehen die zu stechenden Schmerzen oder Juckreiz führen können.
Des Öfteren bemerkt man besonders bei einem Wechsel von kalten Außentemperaturen zu warmen Innenräumen, dass ein unangenehmes Druckgefühl entsteht. Das kann unter anderem an einem gestörten Druckausgleich in der Ohrtrompete (Eustachische Röhre) liegen. Auch durch eine beginnende Erkältung werden die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum anschwellen und die Ohrtrompete wird schlechter belüftet.
Dadurch kann sich Druck im Mittelohr aufbauen, der sich als Ohrenschmerz oder dumpfes Gefühl bemerkbar macht.
Doch nicht nur das Ohr an sich kann diese Schmerzen ausstrahlen, auch unbemerkte Verspannungen der Kiefer- und Nackenmuskulatur können durch eng verbundene Nervenbahnen Beschwerden im Ohrbereich auslösen.
Von daher gilt, wer den erfrischenden Herbstwind in vollen Zügen genießen will schützt den Körper und Kopf bestenfalls vor Kälte